Frühstart-Rente
Frühstart-Rente vs. Junior-Depot
Welches Konto lohnt sich wann? Ein ehrlicher Direktvergleich.
Die Frage spaltet Eltern: Soll ich für mein Kind die neue Frühstart-Rente nutzen — oder lieber das altbewährte Junior-Depot? Beide haben klare Vor- und Nachteile.
| Kriterium | Frühstart-Rente | Junior-Depot |
|---|---|---|
| Staatlicher Zuschuss | 10 €/Monat = 1.440 € insgesamt | Keiner |
| Mindestalter | Staat ab 6 Jahren, privat ab Geburt | Ab Geburt |
| Verfügbarkeit | Gesperrt bis Renteneintritt (min. 65) | Jederzeit (mit 18 kontrolliert vom Kind) |
| ETF-Auswahl | Eingeschränkt, zertifizierte Auswahl | Frei |
| Besteuerung | Bei Auszahlung im Alter | Kapitalertragsteuer, Sparerpauschbetrag des Kindes |
| Erbe | An Erben, staatl. Anteil ggf. zurück | Frei vererbbar |
| Zinseszins-Horizont | 50–65 Jahre | Wie lange angelegt |
Wann passt was?
Frühstart-Rente ist sinnvoll, wenn…
- du den Staatszuschuss mitnehmen willst
- dein Kind später wirklich eine private Zusatzrente braucht
- du bewusst „weglegen und vergessen“ willst
- du den langen Horizont voll ausnutzen willst
Junior-Depot ist sinnvoll, wenn…
- du Flexibilität willst (Studium, Auto, Auslandsjahr)
- du den Sparerpauschbetrag des Kindes nutzen willst
- du auf Anbieter- und ETF-Freiheit Wert legst
- du das Vermögen früh übertragen willst
Unser Fazit
Den Staatszuschuss mitzunehmen kostet dich nichts. Die Frühstart-Rente lohnt sich daher fast immer — schon ohne private Aufstockung. Wenn du privat mehr einzahlen willst, lohnt es sich aber oft, einen Teil davon in ein flexibles Junior-Depot zu legen. So hat dein Kind beides: Sicherheit fürs Alter und Flexibilität für die jungen Jahre.
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